Forschungsprogramm

Von der Zeitmessung zur Zeitstruktur.

Chronomorphie untersucht Zeit nicht als bloßen Parameter einer Dynamik, sondern als Struktur, innerhalb derer Ereignisse möglich und wirklich werden.

01

Ausgangspunkt

Die Definition der Zeit durch das, was Uhren anzeigen, setzt bereits voraus, dass Uhren sich verändern und Ableseereignisse stattfinden. Eine physikalische Theorie der Zeit darf diese Voraussetzungen nicht unbemerkt in ihre Definition übernehmen.

02

Quantenmechanische Phase

Die Wellenfunktion kodiert neben Wahrscheinlichkeitsamplituden eine Phasenstruktur. Die aktuelle Arbeit untersucht, ob diese Struktur als zeitliche Organisation möglicher Ereignisse gelesen werden kann.

03

Ereignislatenz

Zwischen Präparation und registriertem Messergebnis liegt kein bereits verwirklichter mechanischer Weg. Ereignislatenz bezeichnet die geordnete Struktur, innerhalb derer spätere Detektionsereignisse möglich werden.

04

Lokale lineare Schließung

Die lineare Schrödinger-Dynamik wird als erste lokale Schließung eines umfassenderen semiklassischen Zusammenhangs untersucht. Dadurch lässt sich die Reichweite einer globalen Zustandsontologie neu beurteilen.

Methodischer Anspruch

Meinungen sollen so weit wie möglich durch offen gelegte Voraussetzungen, nachvollziehbare Ableitungen und klar begrenzte Schlussfolgerungen ersetzt werden.

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